Die ARIADNE Mentoring-Programme

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"Mentor" war der weise Lehrer und Berater des Telemachos, des Sohn des Odysseus, und begleitete dessen Bildungsweg.

Mentoring wird seit den 1980er Jahren in Europa in unterschiedlichen Institutionen als Instrument der Personalentwicklung und Nachwuchsförderung eingesetzt und gewinnt im Zuge des arbeitsorganisatorischen Wandels eine immer größere Rolle. Mentoring als individuelle Prozessberatung genießt als ergänzende Personal- und Potentialentwicklung in Wissenschaft, Industrie, Verwaltung und Politik hohes Ansehen.

Die FAU unterstützt ihre Nachwuchswissenschaftlerinnen mit fünf fakultätsspezifischen ARIADNE-Programmen. Jede der fünf Fakultäten hat ihr eigenes Mentoring-Programm, das nach dem selben Prinzip aufgebaut, aber auf die jeweiligen Gegebenheiten und Bedürfnisse der Fakultät zugeschnitten ist. Die ARIADNE-Programme arbeiten nach hohen Qualitätsstandards und gelten als Best Practice Modelle in der deutschen Hochschullandschaft.

In einer Mentoringbeziehung werden Mentees individuell von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren aus dem FAU in ihren wissenschaftlichen Qualifikationsverläufen untertützt und beraten. Begleitend nehmen die Mentees an einem zielgruppenspezifischen Seminar- und Veranstaltungsprogramm teil. Außerdem bietet ARIADNE Gelegenheit, die eigenen Netzwerke auszubauen. Ziele sind die Bewusstmachung und Entfaltung persönlicher Potenziale, der Erwerb von karriererelevanten Soft Skills sowie die Gewinnung von Einblick in universitäre Strukturen und "Spielregeln". 

Der Name ARIADNE bezieht sich ebenfalls auf ein Bild aus der griechischen Mythologie: Als Theseus sich in das Labyrinth des Minotaurus begibt, um das menschenfressende Ungeheuer zu töten, gibt Ariadne ihm einen Faden, den Theseus am Eingang festbindet und mit dessen Hilfe er nach seiner Heldentat glücklich wieder aus dem Labyrinth findet.

So wie der "Ariadnefaden" dem Theseus half, soll das Mentoring-Programm die Mentees unterstützen, sich im Labyrinth der ungeschriebenen Regeln von Hochschule und Scientific Community zu orientieren. Aus vielen Fäden sollen sich außerdem Netzwerke bilden, die die Nachwuchswissenschaftlerinnen auf ihrem Qualifiaktionsweg nutzen können.